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Therapie bei Kindern

Für uns Erwachsene klingt kindliches Sprechen zunächst immer unvollkommen.

Die Sprachentwicklung ist natürlicherweise größeren Schwankungen unterworfen.

Unter dem Link www.dbl-ev.de - für Eltern – Meilensteine der Sprach- und Sprechentwicklung finden Sie zu diesem Thema viele Informationen für Kinder von 0 – 6 Jahren.

In folgenden Bereichen kann der Arzt dann jedoch Behandlungsbedürftigkeit feststellen und logopädische Therapie verschreiben:

 

Schwierigkeiten beim Erwerb und Aussprache von Lauten / Buchstaben

Das Kind kann bestimmte Laute

  • nicht bilden und lässt diese entweder aus "ennen" anstatt "rennen" oder ersetzt sie durch einen anderen Laut "Sule" anstatt "Schule" oder "Tinder" anstatt "Kinder"
  • nicht korrekt bilden z. B. beim Lispeln
  • einzeln bilden, aber nicht zusammen mit einem anderen Laut "Fasche" anstatt "Flasche"
  • einzeln bilden, aber dennoch ein oder mehrere Laute im Wort weglassen / verdrehen / verändern "Nane" anstatt "Banane" oder "Hon" anstatt "Telefon"

Der Facharzt bezeichnet dies üblicherweise als Dyslalie und / oder als phonologische Störung.

 

Verzögerung der Sprachentwicklung

Das Kind weicht zeitlich und / oder strukturell von der normalen Sprachentwicklung ab. Siehe http://www.dbl-ev.de/index.php?id=879

Sprachliche Ebenen, die betroffen sein können:

  • Grammatik: Bilden von korrekten Sätzen
    Beugen von Nomen "Ich gebe die Papa den Auto"
    Beugen von Verben "Ich gibt das Auto" / "ich habe gegebt"
    Wortstellung im Satz "Ich Papa Auto gebe"
  • Wortschatz ( geringer Umfang / verlangsamter Zugriff auf Wörter )
  • Sprachverständnis
  • Gebrauch der Sprache / pragmatische Störungen
    Die Sprache des Kindes ist zwar altersgerecht entwickelt, aber es hat dennoch Schwierigkeiten , mit anderen Kindern und / oder Erwachsenen mit Sprache in Kontakt zu treten. Hierzu zählen auch Kinder mit autistischen oder mutistischen Störungen.

Der Facharzt bezeichnet dies üblicherweise als Sprachentwicklungsverzögerung (SEV)

 

Mundmotorische Störungen

Die Beweglichkeit und Koordination der mundmotorischen Muskulatur ist eingeschränkt und kann somit zu einer Aussprachestörung , offener Mundstellung oder einem falschen Schluckmuster / Zahnfehlstellung führen.

Der Facharzt – Kinderarzt / Kieferorthopäde bezeichnet dies als MFS Myofunktionelle Störung (MFS) oder auch Dyslalie.

 

Organisch bedingte Probleme der am Sprechen beteiligten Strukturen

Hierzu zählen u.a. Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumen Spalten.

 

Organisch bedingte Probleme in der Hörwahrnehmung

Hierzu zählen Kinder, die auf Grund einer Innen– oder Mittelohrschwerhörigkeit ein s.g. Cochlea-Implantat oder eine andere Hörhilfe erhalten haben.

 

Funktionelle Probleme der Hörwahrnehmung

Probleme in der Hörwahrnehmung, die Symptome einer Lese-Rechtschreibschwäche bedingen können.

Der Phoniater nennt dies eine auditive Wahrnehmungsstörung

 

Stottern

Das Kind wiederholt oder dehnt oder blockiert unfreiwillig gar ganze Worte/Laute/Teilworte/Silben. Es kann möglicherweise Zeichen von Sprechanstrengung, Vermeidung und entsprechendem Leidensdruck zeigen. Eltern fragen sich, wie man reagieren soll oder wie man helfen kann.

Der Arzt diagnostiziert dann Stottern.

 

Stimmstörungen

Die Leistungsfähigkeit der Stimme des Kindes ist häufig eingeschränkt, die Stimme ermüdet schnell und wird heiser, rau, zu tief/zu hoch oder gepresst.

Der Facharzt - HNO oder Phoniater- bezeichnet dies als funktionelle (nur die Funktion der Stimmbänder ist beeinträchtigt) oder organische Stimmstörung (z.B. Stimmbandknötchen)

 

Poltern

Die Verständlichkeit der Sprache wird beeinträchtigt durch überhöhte Sprechgeschwindigkeit, Auslassen und Verschmelzen von Lauten, Silben und Wörtern.

 

 


 

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